Unser Ansatz

Wahrnehmen

Ganz zu Beginn unserer Tätigkeit steht das Wahrnehmen: Waches Beobachten, den Prozess des Urteilens verlangsamen. In unserem Wahrnehmen sind wir offen für alle Eindrücke, die unser Bild konkretisieren, haben Zeit, zuzuhören und genau hinzuhören, zu beobachten und genau hinzuschauen, auf etwas zuzugehen, hinzugehen. Unvoreingenommen und absichtslos lassen wir uns ein. Manchmal erfordert es Umwege und die Bereitschaft, sich ablenken zu lassen. Gleichzeitig werden auch wir wahrgenommen und in Frage gestellt.

Meinung bilden

Aus der Überzeugung heraus, dass sich die menschliche Würde in Gott begründet, ist diese für uns Christen unantastbar. Davon ausgehend hinterfragen wir ökonomische, politische und gesellschaftliche Prozesse und Strukturen und deren Auswirkungen auf jede Einzelne und jeden Einzelnen. Solidarisch erklären wir uns vor allem mit jenen, die strukturell benachteiligt werden.

Handeln

Was wir wahrgenommen und hinterfragt haben, veranlasst uns zum Handeln: Öffentliche Veranstaltungen und Straßenaktionen, Einzelbegleitungen, regelmäßige Betriebsbesuche und Diskussionsrunden sind Teilbereiche unserer Tätigkeit. Wichtig ist uns dabei, an aktuelle Themen kreativ, frei und eigenständig heranzugehen. Wegbegleiter unserer Arbeit sind seit vielen Jahrzehnten die Gewerkschaften, die Arbeiterkammer sowie Institutionen, Organisationen und Vereine, die sich für soziale Anliegen einsetzen.